CMD Kiefer

Was tun bei craniomandibulärer Dysfunktion?

Viele Menschen kennen das unangenehme Gefühl einer CMD: Der Kiefer schmerzt, ebenso die Kaumuskeln, vor allem nach dem Aufwachen und beim Essen. Häufig klagen Betroffene auch über ein Knacken und Reiben des Kiefergelenks, begleitet von Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen bis hin zu Ohrenschmerzen und Ohrgeräuschen (Tinnitus). All diese Symptome können Anzeichen für eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein.

CMD Kiefer

Bild: © StudioVK / elements.envato.com

Welche Symptome deuten auf eine CMD hin?

Eine CMD verursacht oft Schmerzen im Kiefer. Zusätzlich gibt es aber zahlreiche weitere Symptome, von denen manche zunächst gar nicht mit der Kiefergelenksstörung in Verbindung gebracht werden. Ausgangspunkt einer CMD ist die Verspannung der Kau-, Kopf- und Gesichtsmuskeln, ein fehlerhafter Bewegungsablauf im Gelenk oder auch eine entzündliche Veränderung des Kiefergelenks. Die eindeutigsten Zeichen für CMD sind Schmerzen im Kiefer und Bewegungseinschränkungen im Kopf-Hals-Bereich:

  • Kieferschmerzen können beim Kauen oder in Ruhe, einseitig oder beidseitig im Unter- oder Oberkiefer auftreten.
  • Der Kiefer fühlt sich verspannt an oder schmerzt (zum Beispiel beim Kauen harter Speisen).
  • Oft haben Patienten Probleme, den Mund weit zu öffnen, oder die Kiefergelenke sind überbeweglich und „kugeln“ leicht aus (Kiefersperre).
  • Viele CMD-Patienten knirschen mit den Zähnen (Bruxismus), entweder tagsüber oder nachts.

Zu den Begleitsymptomen einer CMD können abgesehen von Schmerzen im Kiefer auch einige Symptome auftreten, die auf den ersten Blick nicht mit dem Kausystem oder Kiefergelenk zusammenzuhängen scheinen:

  • Kopfschmerzen, meist in der Schläfenregion
  • Ohrenschmerzen und/oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schluckbeschwerden (Dysphagie)
  • Störungen der Stimme
  • Verspannungen und Schmerzen in Nacken, Schultern oder im Rücken
  • Schwindelgefühl
  • Druck hinter den Augen und in den Nebenhöhlen
  • Schlafstörungen
  • emotionaler Stress, Angststörungen oder Depressionen
Wie diagnostizieren wir eine CMD?

Neben einem ausführlichen Patientengespräch führen wir in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt Nordend eine Funktionsdiagnostik durch. Dabei tasten wir sorgfältig alle betreffenden Strukturen ab und testen den Biss mit Kohlepapier, um z.B. falsche Bisslagen und mögliche Zahnfehlstellungen zu erkennen. In speziellen Fällen arbeiten wir mit Zebris – einem modernen System zur Kiefergelenksvermessung. Es zeichnet die Bewegungen des Kiefergelenks auf und ermöglicht uns eine genaue Funktions- und Okklusionsanalyse.

Welche Therapie steht bei CMD zur Verfügung?

Die Therapie für CMD und Schmerzen im Kiefer startet in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt Nordend mit einer Aufbissschiene. Sie wird in den meisten Fällen während des Schlafens getragen. So wird dem nächtlichen Zähnepressen und der Verspannung der Muskulatur entgegengewirkt. Darüber hinaus bedarf es in einigen Fällen der Hilfe eines Langzeitprovisoriums, des sogenannten Table Tops. Dieses kleben wir auf die Zähne, um eine optimale Bisslage zu schaffen. Begleitend können – je nach Symptomen – außerdem auch Maßnahmen aus den Bereichen Physiotherapie, Osteopathie, Kieferorthopädie oder Psychotherapie gegen die CMD zum Einsatz kommen.

CMD Kiefer – Diagnostik und Therapie in Frankfurt Nordend

Mit einer Kiefergelenkstherapie können wir Ihnen bei CMD helfen, Schmerzen im Kiefer und andere Symptome deutlich zu lindern oder ganz verschwinden zu lassen. Ob Ihre Symptome auf eine CMD zurückzuführen sind, klären wir gern in einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch in unsere Praxis in Frankfurt Nordend. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

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